Libelium: Mit Konnektivität zum Full-Service-IoT-Anbieter

08.12.2022 by Annalena Rauen
Ein IoT-Sensore von Libelium ermittelt, mit wie viel Düngemittel Tomaten beim Anbau behandelt werden


 

Mit seinen IoT-Lösungen unterstützt Libelium Unternehmen und Kommunen dabei, zukunftssicherer und nachhaltiger zu werden. T IoT von der Telekom hilft Libelium, sein Angebot weltweit zu verbessern.

Das Meer glitzert im Schein der Mittagssonne, in der Luft liegt angenehmer Salzgeruch, die beständigen Geräusche der Wellen strahlen Ruhe und Entspannung aus: Es sind auch solche Szenen, die viele Menschen freudig erwarten, wenn sie mit Fähren oder Kreuzfahrtschiffen Häfen in südlichen Gefilden anfahren. Doch für die Umwelt ist der Schiffsverkehr oft eine Belastung. Immerhin stoßen die Meereskreuzer große Mengen an Schadstoffen aus, darunter das Treibhausgas CO2.

Einer von vielen Anwendungsfällen für die IoT-Hardware von Libelium: Das Unternehmen aus dem spanischen Saragossa bietet weltweit unter anderem Sensoren an, mit denen sich die Luftqualität messen lässt. Küstenstädte können so beispielsweise ermitteln, ab wann die Treibhausgase von Schiffen die Luft zu sehr verunreinigen, und den Verkehr auf dem Wasser falls nötig einschränken. Bisher stellte Libelium seinen Kunden nur die Hardware und Software zur Datenverarbeitung zur Verfügung. Für die Konnektivität mussten sich die Abnehmer selbst an entsprechende Anbieter wenden. Durch die neue Kooperation mit der Telekom und deren weltweiter Vernetzungslösung T IoT kann Libelium sein Angebot in Zukunft erweitern und Hardware, Software sowie Konnektivität aus einer Hand liefern.

Näher am Kunden durch Vernetzung

T IoT ist das neue globale IoT-Angebot der Telekom. Gemeinsam ermöglichen Deutsche Telekom und T-Mobile US weltweite IoT-Vernetzung mit den jeweils passenden Mobilfunktechnologien, von NarrowBand IoT (NB-IoT) und LTE-M über LTE bis zu 5G. T-IoT-Kunden erhalten so einen einzelnen Ansprechpartner und Vertrag für ihre globalen IoT-Projekte. Das vereinfacht unter anderem Kundenbetreuung sowie Support und erlaubt eine simple, transparente Preisgestaltung.

2006 in Saragossa, Spanien, gegründet, ist Libelium heute ein weltweit tätiger Anbieter von IoT-Lösungen mit einem weiteren Standort im spanischen Murcia. Die drei Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens sind Agrifood, Nachhaltigkeit und Smart City. Hardware wie die Reihe „Plug & Sense!“ mit ihren IoT-Sensoren erlaubt es, Umwelteinflüsse zu messen und etwa kritische Werte bei der Luft- und Wasserqualität zu erkennen. Mit seinem Angebot richtet sich Libelium an Firmen und Kommunen, die damit ihre Nachhaltigkeit oder auch Wettbewerbsfähigkeit verbessern können.


 

Libelium bietet dieses Angebot die Voraussetzungen, um das eigene Geschäft strategisch auszubauen. Das Unternehmen erhält von der Telekom SIM-Karten und integriert sie vor der Auslieferung in seine Produkte. So kann Libelium seinen Kunden Ende-zu-Ende-IoT-Lösungen anbieten, die genau auf deren Bedürfnisse zugeschnitten sind. Eine Sensorstation zur Überwachung der Raumluftqualität in einer neuseeländischen Restaurantküche hat Libelium beispielsweise mit NarrowBand IoT (NB-IoT) vernetzt. NB-IoT bietet für diesen Anwendungsfall die nötige Gebäudedurchdringung. Um eine Lachsfarm im schottischen Meer kontinuierlich zu überwachen, setzen die Spanier dagegen auf den breitbandigen 5G-Standard.

Mit T IoT kann Libelium seine Hardware stets mit der passenden Vernetzung bereitstellen – denn die Telekom-SIM bietet überall Zugang zum Mobilfunknetz, egal ob der Sensor in Europa oder in den USA vertrieben wird. „Die Kunden erwarten heute, dass Konnektivität überall vorhanden ist und einfach funktioniert. Durch die Zusammenarbeit mit der Telekom können wir das künftig an jedem Ort der Welt bieten“, sagt Jesús Estrada, CMO Libelium. Ein weiterer Pluspunkt: Libelium ist näher an seinen Kunden, da keine externen Konnektivitätsanbieter mehr involviert sind. So kann sich das spanische Unternehmen auch von Wettbewerbern abheben. Und von der einfacheren Kommunikation profitieren nicht zuletzt auch die Kunden.

Verlässliche Daten helfen beim Tomatenanbau

Zwei weitere Faktoren, auf die Libelium und seine Kunden bei der Konnektivität Wert legen, sind Sicherheit und Zuverlässigkeit. Da die IoT-Lösungen von Libelium unter anderem bei Stadtverwaltungen zum Einsatz kommen, ist es wichtig, Datenlecks auszuschließen. Immerhin geht es hier oft um personenbezogene Daten oder vertrauliche Informationen zu Projekten. „Mit der Telekom als Partner müssen wir uns um Sicherheitsaspekte keine Sorgen mehr machen“, sagt Estrada. Durch die Vernetzung via Mobilfunk im lizenzierten Spektrum sind beispielsweise international etablierte Sicherheitsstandards in puncto Datenschutz oder Verschlüsselung abgedeckt.

Die Verlässlichkeit der über das Internet of Things übertragenen Daten ist beispielsweise auch im Agrarbereich von Bedeutung. Hier bietet Libelium unter anderem Sensoren an, die ermitteln, mit wie viel Düngemittel Tomaten beim Anbau behandelt werden. Ist es zu viel, sind die Feldfrüchte im Zweifelsfall nicht mehr für den Verzehr geeignet. Ist es zu wenig, kann die Ernte leiden, wirtschaftliche Einbußen wären die Folge. Exakte und lückenlose Daten sind erforderlich, damit Agrarbetriebe die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit treffen können. Das bewährte Netz von T IoT bietet Libelium und seinen Kunden diese gewünschte Zuverlässigkeit.

Entscheidungen sollten auf Fakten basieren

Das erste Produkt, in das Libelium die Telekom-SIM-Karten künftig integriert, ist Libelium One: ein IoT-Gateway, an das sich Sensoren für verschiedene Einsatzgebiete einfach per Plug-and-Play anbringen lassen; zum Beispiel, um die Wasserqualität zu ermitteln. Die Installation am Anwendungsort kann leicht und ohne Fachpersonal erfolgen, die erhobenen Daten lassen sich in Echtzeit über die Libelium-Cloud einsehen. T IoT ergänzt das anwenderfreundliche All-in-one-Konzept von Libelium One durch seinen einheitlichen und einfachen Ansatz ideal.


 

„T IoT erlaubt es uns, den Kreis unseres Angebots zu schließen: Unsere Kunden können Ihre IoT-Projekte weltweit jetzt vollständig mit Libelium umsetzen.“

– Alicia Asín, CEO Libelium


 

Die Kooperation zwischen Libelium und Telekom steht zwar noch am Anfang. Doch die Ziele, die sich der spanische IoT-Anbieter gesetzt hat, sind ambitioniert: „Wir arbeiten auf eine Welt hin, in der sich alle Menschen auf Daten verlassen können“, sagt Alicia Asín, CEO Libelium. „Entscheidungen zu Umwelt und Nachhaltigkeit sollten nicht auf Vermutungen basieren, sondern auf Fakten. Um das zu unterstützen, braucht Libelium vertrauensvolle Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit der Telekom decken wir diesen Anspruch bei der Konnektivität ab.“


 

Weltweite IoT-Konnektivität


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Rund um den Globus gibt es Einsatzbereiche für das Internet of Things – und mit T IoT jetzt einen Tarif, der die Vernetzung überall einfacher macht. Ein Anbieter, eine Preisgestaltung, eine internationale Lösung für Konnektivität.

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Annalena Rauen
Annalena Rauen

Marketing Managerin IoT

2016 hat Anna erstmalig IoT-Themen bei der Deutschen Telekom begleitet. Seitdem betreut sie Kunden Use Cases unterschiedlichster Branchen – immer fokussiert auf den Nutzen, den das Internet of Things generieren kann. Im IoT-Blog beschreibt sie echte Anwendungsfälle und welchen Mehrwert diese Innovationen für die Marktakteure, deren Geschäftsmodelle oder gar ganze Branchen bieten.