Intelligente Straßenlaternen mit 5G

03.05.2022 by Ariane Elena Fuchs
IoT-Straßenlaterne von Omniflow dient zwei E-Fahrzeugen als Ladepunkt

Smart City trifft auf Green Tech: Die smarten IoT-Straßenlaternen von Omniflow bieten Licht, WLAN-Zugang, Verkehrsüberwachung und zahlreiche weitere Funktionen. Angetrieben von Sonne und Wind – und unterstützt durch 5G-Technologie der Telekom.

Herkömmliche Straßenlaternen produzieren Licht und verbrauchen dafür eine Menge Energie – bis zu 1,3 Tonnen CO2 pro Jahr. Anders die IoT-Lichtmasten der portugiesischen Firma Omniflow: Die modernen Leuchten bieten nicht nur 5G-Small-Cell-Technologie mit allerlei praktischen Anwendungen wie etwa Verkehrsüberwachung, Smart Parking, WLAN-Zugang und vielem mehr. Dank Solarmodulen, einer Windturbine und eingebauten Energiespeichern sind die Straßenleuchten selbst vor eventuellen Aussetzern in der Stromversorgung gewappnet und arbeiten zudem sehr energieeffizient. So reduzieren Betreiber ihre Energiekosten im Vergleich zu üblichen Straßenlaternen um über 90 Prozent.

Ein weiterer Grund für den weltweit wachsenden Erfolg der smarten Omniflow-Straßenlaternen: Die Leuchten lassen sich mit zahlreichen IoT-Funktionen ausstatten. Die Telekom unterstützt die nachhaltige Smart-City-Lösung dabei mit LTE- und 5G-Small Cell-Modulen für Funktionen wie den WLAN-Empfang sowie für die Datenübertragung in die Cloud. Weltweit hat Omniflow bereits mehr als 2.000 smarte Straßenlichter im Einsatz.


 

Smarte Zebrastreifen für mehr Sicherheit

Beliebt bei kommunalen Kunden ist vor allem die Smart-Crosswalk-Funktion für sichere Zebrastreifen. Die funktioniert so: Sobald ein Fußgänger den Zebrastreifen passiert, schalten die Leuchten am Zebrastreifen und entlang der Straße automatisch auf maximale Helligkeit. Displays am Mast zeigen zudem Warnhinweise für Autofahrer an. In naher Zukunft werden computergesteuerte Kameras zudem in der Lage sein, Verkehr und Fußgängerbewegungen zu analysieren, Unfallrisiken zu berechnen und auf dieser Basis Leucht- und Soundsignale zu aktivieren. Ein Connected Car könnte die Warnsignale oder eine Halteaufforderung ebenfalls erhalten. Ebenso gefragt sind die intelligenten Straßenlampen für Smart-Parking-Anwendungen, für die Verkehrsanalyse oder das Zählen von Menschenströmen.

5G erhöht die Möglichkeiten

Aber auch als WLAN- Zugangspunkt, Überwachungskamera, E-Ladepunkt oder Messstation für Luftqualität kommen die Masten bereits zum Einsatz. Dank Cloudanbindung erhalten Betreiber die Möglichkeit, die vielfältigen Funktionen der Lampen zu kontrollieren, sowie die ermittelten Daten auszuwerten. Per Edge-Computing werden etwa Überwachungsvideos lokal bereits ausgewertet und nur relevante Inhalte in die Cloud oder an das Rechenzentrum des Betreibers gesendet, um Daten zu sparen. Interaktive Displays an den Masten könnten zudem künftig als Wegweiser oder für andere Auskünfte hilfreich sein.

Digitale Stadtentwicklung in Spanien

Aus der Ferne Daten abrufen, analysieren und reagieren – dank der leistungsstarken 5G-Vernetzung durch die Telekom bieten die IoT-Straßenlaternen von Omniflow vor allem Städten und Gemeinden viele Vorteile. Beispiel Gijón: Die Verwaltung der nordspanischen Hafenstadt nutzt fünf Omniflow-Leuchten entlang der städtischen Strandpromenade, um die Luftqualität zu messen und Passantenströme zu analysieren. So halfen die intelligenten Leuchten in den vergangenen beiden Corona-Sommern der Verwaltung dabei, das Aufkommen an den Stränden zu verfolgen und Strandabschnitte je nach Auslastung zu schließen oder wieder zu öffnen. Aber auch für die Verkehrsplanung können die Lampen hilfreiche Informationen liefern.

Immer mehr Städte, aber auch private Betreiber auf der ganzen Welt setzen auf die intelligente Straßenbeleuchtung aus Portugal. In diesem Jahr sollen vor allem in Europa und den USA 1.000 weitere Leuchten dabei helfen, nachhaltige Smart-City-Projekte voranzutreiben.


 

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Ariane Elena Fuchs
Ariane Elena Fuchs

Produkt Marketing Manager

Ariane Fuchs beschäftigt sich mit innovativen Technologien wie dem Internet of Things. Ihre Begeisterung für das Thema bezieht sich auf sein Potenzial, positive Auswirkungen für die Gesellschaft und für Unternehmen als Teil davon zu erzielen. Sie kam 2017 zur Deutschen Telekom und hat sich seither auf Themen wie Industrie, Logistik, intelligente Gebäude und digital ermöglichte Nachhaltigkeit spezialisiert.