Supply Chain – Erfolg mit Transparenz

15.02.2021 by Pauline Batzer
Gestapelte Container in einem Containerhafen

Flexible Lieferketten sind ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Um besser auf unvorhergesehene Entwicklungen reagieren zu können, benötigen Unternehmen Transparenz und digitalisieren ihre Supply Chain.

Leere Regale wie von Zauberhand aufgefüllt: Im BMW-Werk in Leipzig sorgt ein kleiner, smarter Knopf dafür, dass in der Produktion immer alle Komponenten vorrätig sind – von der Lampenfassung über Türgriffe bis zum Schalthebel. Statt die Arbeit zu unterbrechen und telefonisch Material beim Kollegen im Lager nachzubestellen, genügt heute ein Knopfdruck auf den IoT Service Button, der direkt am Regal klebt. Bevor beispielsweise die Schalthebel aufgebraucht sind, löst der Monteur über den Serviceknopf die Bestellung aus. Über eine Cloud ist die Lösung mit dem Transport- und Lagersystem verbunden. Die Kollegen im Lager sehen auf einen Blick, welche Materialien fehlen, und stocken entsprechend auf. Die Monteure am Fließband können sich ganz auf ihre Arbeit konzentrieren, die Wartezeiten sind minimiert.

Digitalisierungstreiber Transparenz

Prozesse und Aufträge mittels digitaler Technologien zu managen, sorgt für Transparenz in der Supply Chain. Teilt ein Unternehmen seine Daten, Informationen und Analysen darüber hinaus noch mit seinen Kunden und Partnern, verbessert dies die Zusammenarbeit erheblich. Denn alle Beteiligten erhalten die Chance, ihr Supply Chain Management (SCM) optimal abzustimmen und schneller und besser auf unvorhergesehene Entwicklungen zu reagieren. So ist laut Trendbook „Smarter Logistics“ eine transparente Lieferkette für Logistikexperten der wichtigste Treiber für die Digitalisierung ihres Unternehmens.

Säulendiagramm mit Prozentangaben zu den Treibern für die Digitalisierung der Supply Chain

Digital macht resistent – auch für die Zukunft

Wer in Echtzeit Warenströme verfolgen, Kunden vor Engpässen warnen und ihnen genau die Lieferzeit ihrer Sendung nennen kann, ist resistenter – auch in Krisenzeiten. Den Beweis hat die Corona-Pandemie eindrücklich geführt und in der Wirtschaft die Spreu vom Weizen getrennt. Zu den Verlierern der Corona-Krise, so das Trendbook, gehören die Unternehmen, die mangels Supply-Chain-Risikomanagement von Lieferengpässen überrascht wurden. Um Risiken bewerten und entsprechende Maßnahmen ergreifen zu können, benötigen Unternehmen für ihr Management jedoch auch externe Daten anderer Unternehmen. Hier sind IT-Systeme wie offene Plattformen und Schnittstellen gefragt, um alle Beteiligten miteinander zu vernetzen. Sie ermöglichen es, Daten sicher auszutauschen, und zaubern die gesamte Lieferkette vom Anfang bis zum Ende auf die Computerbildschirme.

Kunden lieben Transparenz und Nachhaltigkeit

Was halten meine (potenziellen) Kunden von meinen Produkten und Services? Muss ich den Zulieferer wechseln oder mein Produkt verbessern, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein? Dies richtig einzuschätzen ist für Unternehmen ebenfalls entscheidend für den Geschäftserfolg. Einer der Gründe: Verbraucher sind der Umwelt zuliebe immer häufiger bereit, mehr für Produkte auszugeben, wenn sie genau nachvollziehen können, wo und unter welchen Bedingungen diese produziert wurden. Nachhaltigkeit ist das Gebot der Stunde, denn Verbraucher honorieren ressourcenschonend und CO2-neutral produzierte Produkte. Die Deutsche Telekom kennzeichnet beispielsweise besonders nachhaltige Produkte, Services und Initiativen mit dem Label „We care“. So macht der Telekommunikationsanbieter Kunden und Partner gezielt auf Projekte mit ökologischem und sozialem Mehrwert aufmerksam. Aber ohne eine Ende-zu-Ende digitalisierte Lieferkette ist es Anbietern kaum möglich, hier umfassend Einblick zu geben.

Die digitale Dividende abschöpfen

Wie also die Logistik digitalisieren und die digitale Dividende abschöpfen? Das E-Book „Smarter Logistics“ gibt Innovationsmodelle und Use Cases an die Hand. Es benennt die wichtigsten Handlungsfelder für eine smarte Logistik und gibt Praxistipps zur Optimierung bestehender Prozesse. Das E-Book gibt es zum kostenlosen Download.


 

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Telefonierende Frau mit Headset
Pauline Batzer
Pauline Batzer

Project Manager IoT

2015 hat Pauline die Vielfalt der IoT-Welt für sich entdeckt. Seitdem hat sie sich intensiv mit dem Internet of Things beschäftigt und die unterschiedlichen Facetten des IoT in der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Start-ups kennengelernt. Im IoT-Blog der Telekom schreibt sie über technologische Trends und Innovationen des Internet of Things, die in verschiedenen Branchen umgesetzt werden.