AVANT Gebäudedienst: Kurze Routen, weniger Kosten

16.09.2020 by Pauline Batzer
Ein Transporter mit dem Logo von AVANT

50 Fahrzeuge, 350 Mitarbeiter und 500 Objekte: Das Team der AVANT Gebäudedienst GmbH ist täglich auf der Straße. Für das richtige Timing sorgt eine IoT-basierte Lösung für das Flottenmanagement. So bietet AVANT seinen Kunden einen besseren Service und spart 20 Prozent der Kosten.

Die Fensterfront eines Bürogebäudes reinigen, einen defekten Rauchmelder austauschen oder den Winterdienst für die Einfahrten verschiedener Häuser übernehmen: Die Aufgaben der Gebäudereiniger und Hausmeister der Thüringer AVANT Gebäudedienst GmbH sind vielfältig. Bis zu fünf Einsätze an fünf unterschiedlichen Objekten sind an der Tagesordnung. Bei der Koordination unterstützt eine digitale IoT-Lösung.

Routenplanung als Herausforderung

Das Flottenmanagement führte Geschäftsführer Steffen Lange per Google Maps und auf Basis der vorliegenden Kundenaufträge durch. Und bei spontanen Jobanfragen? Sonderleistungen? Oder der Frage nach der Uhrzeit, wann ein Reinigungstrupp genau eintrifft? In diesen Fällen half nur der Griff zum Telefon, um zusammen mit den Fahrern die aktuellen Routen schnell neu zu konfigurieren.

Digitales Fahrtenbuch benötigt

Hinzu kam, dass sich AVANT auf dem heiß umkämpften Markt für qualifizierte Gebäudereiniger besser positionieren wollte. Ein komfortables digitales Fahrtenbuch überzeugt die umworbenen Fachkräfte dabei wesentlich besser als die sonst übliche Ein-Prozent-Regelung für die private Nutzung der Fahrzeuge.

Auch deshalb entschied sich AVANT 2018 dafür, eine digitale IoT-Lösung für das Flottenmanagement einzuführen. Neben dem besseren Kundenservice sollte sie vor allem auch die Kosten des Unternehmens senken. Zumal die Gebäudemanagement-Branche generell nur geringen preislichen Spielraum hat. „Die Kunden sparen am letzten Glied ihrer Ausgabenkette – und das sind die Gebäudereiniger. Wir müssen mit Zeit jonglieren können und kämpfen jeden Tag“, so Geschäftsführer Lange.

Internet of Things per Selbstmontage

Seit Sommer 2018 nutzt AVANT die IoT- und cloudbasierte Lösung Drive & Track der Telekom. Im Einsatz befinden sich mit Dongles ausgestattete IoT-Sensoren. Dies sind GPS-Tracking-Geräte, die sich ohne Montage einfach in den Fahrzeugen aufstecken lassen, da diese alle über eine OBD2-Schnittstelle (On-Board-Diagnose) verfügen. Die einsatzbereit mit SIM-Karte gelieferten IoT-Dongles bauten Lange und sein Team innerhalb von 14 Tagen selbst ein. Und zwei Wochen dauerte diese Vernetzung auch nur deshalb, weil die Fahrzeuge in drei Bundesländern bei den Kunden unterwegs sind.

Das Drive & Track-Portal zeigt dank der GPS-Technologie der über die IoT-Plattform vernetzten Geräte fast in Echtzeit an, wie die geplanten Routen verlaufen und wo sich die Fahrzeuge befinden. Möglichkeiten zur smarten Routenoptimierung lassen sich dank der Anwendung auf einen Blick erkennen – und schnell umsetzen. Das zahlt sich aus: Nach nur drei Monaten Einsatz der Telekom-Software verzeichnete AVANT 15 bis 20 Prozent weniger Kosten – bei zugleich besserem Kundenservice. Vor allem der effiziente Spritverbrauch dank optimierter Routen und Arbeitszeiten macht sich in den Bilanzen des Dienstleisters deutlich bemerkbar.

Vier Vorteile in einem

AVANT nutzt  mit Drive & Track eine IoT-basierte Technologie, mit der das Unternehmen vier Vorteile in einem erzielen konnte: optimierte Routen, besserer Kundenservice, Arbeitszeitkontrolle und ein elektronisches Fahrtenbuch. Die Installation der smarten Lösung sowie die Schulung der Mitarbeiter führte das AVANT-Team komplett selbst durch. Und wenn es doch einmal Fragen gab, stand ein direkter Ansprechpartner bei der Telekom bereit. Er sorgte etwa dafür, dass individuelle Wünsche von AVANT kurzfristig erfüllt wurden – so zum Beispiel das automatische Übertragen der Kundenstammdaten in die neue Software. Auch dank dieser unkomplizierten Dienstleistungen ist AVANT heute sehr zufrieden – und davon überzeugt: Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.

Drive & Track – die Funktionen

  • Live-Karten: Ortung von Fahrzeugen und Betriebsgütern nahezu in Echtzeit
  • Fahrverhalten und Fahrer-ID: Fahranalysen und Benachrichtigungen über Verkehrsverstöße wie zum Beispiel Geschwindigkeitsüberschreitungen
  • Reporting: Detaillierte Analyseberichte zu allen Daten, einschließlich Motor- und Sensormessdaten, aufgezeichnete Ereignisse und Interaktionen
  • Fuhrpark-Performance: Ereignisbasierte Messung der Fahrzeugleistung
  • Echtzeit-Alarme: Automatische Benachrichtigung bei unbefugten Handlungen wie Diebstahl und Fahrzeugnutzung außerhalb der Arbeitszeiten
  • Unfallerkennung: Sofortige Benachrichtigung, wenn ein Fahrzeug in einen Unfall verwickelt ist
  • Flottenwartung: An 19 Datenerfassungspunkten wird die Motoraktivität gemessen, sodass ein Wartungsbedarf frühzeitig erkannt wird


 

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Pauline Batzer
Pauline Batzer

Project Manager IoT

2015 hat Pauline die Vielfalt der IoT-Welt für sich entdeckt. Seitdem hat sie sich intensiv mit dem Internet of Things beschäftigt und die unterschiedlichen Facetten des IoT in der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Start-ups kennengelernt. Im IoT-Blog der Telekom schreibt sie über technologische Trends und Innovationen des Internet of Things, die in verschiedenen Branchen umgesetzt werden.