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Qvantum: Smarte Wärmepumpen sparen Energie und Zeit

Jede Qvantum Wärmepumpe ist ab dem Einschalten online. Mobilfunkkonnektivität der Deutschen Telekom ermöglicht Installateuren Fernsupport und Hausbesitzern automatische Energieeinsparungen. 

Außeneinheit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe neben einem modernen Wohnhaus mit Holzfassade.

In Kürze

  • Jede Qvantum Wärmepumpe ist mit einem vorkonfigurierten Mobilfunkmodem und einer Telekom IoT SIM-Karte für sofortige Konnektivität bei der Inbetriebnahme ausgestattet.
  • Ein Algorithmus optimiert das Heizen anhand stündlicher Strompreise und senkt die Energiekosten um bis zu 20%.
  • Das paneuropäische Netz der Deutschen Telekom ermöglicht Qvantum die Skalierung in mehr als 15 Ländern mit nur einem Konnektivitätsvertrag. 

Die Heizung ruft um Hilfe

Zwei Grad Celsius. Diese Innentemperatur meldete eine Qvantum Wärmepumpe im vergangenen Winter aus einem Ferienhaus im Norden Schwedens. Niemand war dort. Der Eigentümer, Hunderte Kilometer entfernt, hatte keine Ahnung, dass es ein Problem mit seiner Heizung gab. Doch die Wärmepumpe wusste es. Sie sendete eine Warnmeldung an Qvantums Monitoring-System QDoctor, und David Lillienberg, After Sales Director des Unternehmens, griff zum Telefon. 

Zwei Grad Celsius. Diese Innentemperatur meldete eine Qvantum Wärmepumpe im vergangenen Winter aus einem Ferienhaus im Norden Schwedens. Niemand war dort. Der Eigentümer, Hunderte Kilometer entfernt, hatte keine Ahnung, dass es ein Problem mit seiner Heizung gab. Doch die Wärmepumpe wusste es. Sie sendete eine Warnmeldung an Qvantums Monitoring-System QDoctor, und David Lillienberg, After Sales Director des Unternehmens, griff zum Telefon. 

Über Qvantum

Qvantum Energi AB ist ein privat geführtes Energy-Tech-Unternehmen und Vorreiter der Energiewende. Das Unternehmen konzipiert, produziert und entwickelt Wärmepumpen und digitale Plattformen für das Energiesystem der Zukunft. Die Wärmepumpen sind vernetzt, einfach zu installieren und basieren auf derselben modularen Plattform. Qvantum hat seinen Hauptsitz in Åstorp, Schweden, und Vertriebsbüros in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Frankreich, Österreich und Großbritannien. Das Unternehmen beschäftigt rund 400 Mitarbeitende und verfügt über zwei Produktionsstätten: in Åstorp sowie in Nyíregyháza, Ungarn. 

Warum WLAN nicht funktionierte

Die Idee, Wärmepumpen zu vernetzen, ist nicht neu. Doch der übliche Ansatz hat eine Schwachstelle. Die meisten Hersteller liefern ihre Geräte mit einer Anleitung aus, die Hausbesitzer dazu auffordert, die Anlage mit dem heimischen WLAN zu verbinden.

Die Gründe dafür sind praktischer Natur. Wärmepumpen werden häufig an Orten installiert, an denen die WLAN-Abdeckung schlecht ist: in deutschen Kellern, in Garagen oder Nebengebäuden in Skandinavien und andernorts in Hauswirtschaftsräumen. Manchmal ist der Installateur allein vor Ort und hat das Passwort für das Netzwerk des Hausbesitzers nicht. Manchmal ist es dem Hausbesitzer schlicht nicht wichtig, das Gerät smart zu machen. „Sie haben eine Wärmepumpe gekauft, um ihr Zuhause zu heizen, nicht um einen Router zu konfigurieren“, sagt Lillienberg.

Für Qvantum war das ein Problem. Ohne Konnektivität kann die Wärmepumpe keine Firmware-Updates empfangen, keine Diagnosedaten senden und nicht an intelligenten Energiediensten teilnehmen. Sie bleibt eine passive Maschine. 

Von der ersten Sekunde an vernetzt

Die Lösung von Qvantum ist unkompliziert. Ab Werk wird jede Wärmepumpe mit einem Mobilfunkmodem und einer vorkonfigurierten IoT SIM-Karte der Deutschen Telekom ausgestattet. Sobald der Installateur die Anlage beim Kunden einschaltet, verbindet sie sich automatisch über 4G. Keine manuellen Schritte, keine Passwörter, kein zweiter Vor-Ort-Termin erforderlich.

Die Reaktion der Installateure überraschte Qvantum. „Ursprünglich haben wir die SIM-Karte integriert, damit wir in der frühen Produktphase Software-Updates bereitstellen konnten“, sagt Lillienberg. „Doch es stellte sich heraus, dass die Installateure darüber hinaus ausgesprochen zufrieden damit sind. Sie sagten uns: ‚Das ist euer Alleinstellungsmerkmal.‘“ Der Grund ist die Zeitersparnis. Tritt bei der Inbetriebnahme ein Problem auf, ruft der Installateur den Qvantum Support an. Da die Wärmepumpe bereits online ist, kann das Serviceteam sofort den Status der Anlage sehen, das Problem identifizieren und den Installateur bei der Behebung unterstützen. Keine WLAN-Fehlersuche. Keine erneute Anfahrt am nächsten Tag. 

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Energie sparen, während Sie schlafen

Die Konnektivität ermöglicht eine Funktion, die sich direkt für den Geldbeutel des Hausbesitzers auszahlt. Die Wärmepumpen von Qvantum laden täglich die stündlichen Strompreise herunter. Ein proprietärer Algorithmus verlagert den Heizbetrieb anschließend automatisch in Zeiten mit niedrigen Tarifen. Steigen die Preise um 14 Uhr stark an, hat die Wärmepumpe die Gebäudetemperatur bereits zuvor erhöht und reduziert den Verbrauch während der Preisspitze. Der integrierte Wassertank, der Wärme bei mehr als 80 Grad Celsius speichern kann, dient dabei als thermische Batterie

Lillienberg erlebte den Effekt selbst. „Eines Morgens sagte ein Nachbar zu mir: ‚Hast du die Strompreise gesehen? Sie sind viermal höher als gestern.‘ Für einen Moment geriet ich in Panik. Doch als ich die Daten meiner Wärmepumpe überprüfte, stellte ich fest, dass sie die Preisspitze bereits vollständig vermieden hatte. Der intelligente Algorithmus hatte genau das getan, was er sollte, ohne dass ich etwas tun musste.“

Die Einsparungen hängen davon ab, wie stark die Preise in einem bestimmten Jahr schwanken. Qvantum geht jedoch davon aus, dass Hausbesitzer, die die Funktion aktivieren, ihre Energiekosten um 10 bis 20% senken können. 

Ein Vertrag, mehr als 15 Länder

Für Qvantum war die Wahl des Konnektivitätspartners auch eine logistische Entscheidung. Das Unternehmen produziert in Schweden und Ungarn, vertreibt seine Produkte in ganz Europa und benötigt SIM-Karten, die in jedem Markt funktionieren, ohne lokale Verträge neu aushandeln zu müssen.

Das IoT-Netz der Deutschen Telekom deckt durch eigene Infrastruktur und Roaming-Vereinbarungen mit mehr als 600 Partnern alle Länder ab, in denen Qvantum tätig ist. Qvantum verwaltet sämtliche SIM-Karten über ein einziges Portal und einen einzigen Vertrag. „Wir sehen die Deutsche Telekom als einen Partner, mit dem wir wachsen können“, sagt Lillienberg. „Sie ist ein starker, etablierter globaler Anbieter. Das gibt uns Vertrauen.“ 

Auch die Marke Telekom hat bei den Kunden von Qvantum Gewicht. In Deutschland, wo das Unternehmen expandiert, reagieren Installateure und Partner positiv, wenn sie erfahren, dass die Konnektivität über das Netz der Telekom läuft. „Es ist eine vertrauenswürdige Marke“, sagt Lillienberg. „Das ist wichtig, wenn man Menschen darum bittet, sich 20 oder 25 Jahre lang auf ein Produkt zu verlassen.“ 

„Die Deutsche Telekom ist ein starker, etablierter globaler Partner, mit dem wir wachsen können. Ihre Konnektivität stellt sicher, dass jede Wärmepumpe von der ersten Sekunde an online ist. Für uns als Energy-Tech-Anbieter ist das unser Alleinstellungsmerkmal.“

David Lillienberg, After Sales Director, Qvantum

Ein Arzt für Ihre Wärmepumpe

Die Konnektivität, die ursprünglich als Werkzeug für Firmware-Updates eingeführt wurde, entwickelt sich zur Grundlage für neue Services. Mit QDoctor verfügt Qvantum über ein proaktives System zur Zustandsüberwachung. Anhand des Datenstroms der vernetzten Wärmepumpen erkennt es Anomalien, weist auf potenzielle Probleme hin und informiert das Serviceteam, noch bevor der Hausbesitzer ein Problem bemerkt. 

Der Vorfall im Ferienhaus im Norden Schwedens war ein früher Machbarkeitsnachweis. Künftig könnte das System eine ausfallende Umwälzpumpe, einen verstopften Filter oder ineffiziente Betriebsmuster erkennen und den Eigentümer oder dessen Servicepartner automatisch benachrichtigen. 

Für Qvantum schließt sich damit ein Kreis. Die Wärmepumpe, die früher still im Keller stand, kommuniziert nun ihren Zustand, optimiert selbstständig ihren Energieverbrauch und ruft um Hilfe, wenn etwas nicht stimmt. Und das alles, weil vom ersten Moment des Einschaltens an eine Mobilfunkverbindung verfügbar war. 

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Poträtfoto Kerstin Koch

Kerstin Koch

Marketing Managerin IoT

Seit 2016 ist Kerstin Teil der IoT-Reise bei der Deutschen Telekom. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Marketing- und Kulturprojekten begleitet – immer mit dem Ziel, IoT greifbar und relevant zu machen. Dabei bringt sie komplexe Themen in eine verständliche, nutzerorientierte Sprache und rückt vor allem echte Kundenerfolge in den Mittelpunkt. Im IoT-Blog stellt sie ausgewählte Use Cases und Referenzen vor und zeigt, wie Unternehmen mit IoT messbaren Mehrwert erzielen.

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