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Drohne statt Wachschutz: YADOS setzt auf Hightech

Drohnen und Sensoren sichern das Werksgelände des Mittelständlers YADOS gegen ungebetene Besucher – effizient, kostengünstig und sicher vernetzt über IoT-Mobilfunk.

Betriebsgelände von YADOS mit Produktionshallen

In Kürze

  • YADOS ersetzt klassischen Wachschutz durch eine vollautomatisierte Lösung aus Drohnen und intelligenter Sensorik über das Telekom-Mobilfunknetz.
  • Bei Alarm starten die Drohnen autonom, übertragen Live-Bilder an eine Leitstelle und schrecken Eindringlinge ab.
  • Das Mietmodell senkt Kosten, erhöht die Sicherheit auf dem vergrößerten Gelände und garantiert Datenschutz (DSGVO-konform).

YADOS passt Schutzmaßnahmen an verdoppelte Produktionsfläche an

Die Geschäfte des Mittelständlers YADOS liefen gut in den vergangenen Jahren – so gut, dass der Hersteller von Fernwärmestationen und Blockheizkraftwerken nicht nur sein Personal kräftig aufstocken will, sondern auch seine Produktionsflächen im vergangenen Jahr verdoppelt hat. Damit stiegen jedoch auch die Anforderungen an die Sicherheit, denn wie alle produzierenden Unternehmen muss sich auch YADOS gegen Risiken wie etwa Materialdiebstahl absichern. Der bisherige Wachschutz konnte die Gesamtfläche des Firmengeländes von nahezu 150.000 Quadratmetern, davon 24.000 für die Produktion, nicht mehr zuverlässig abdecken.

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Drohnen und Sensoren im Zusammenspiel

Da die Kosten für den Wachdienst hoch und qualifizierte Mitarbeitende ohnehin schwer zu finden sind, entschied sich YADOS für eine digitale Lösung, die auf vollautomatisierter Drohnenüberwachung und intelligenter Sensorik basiert. Gemeinsam mit seinem langjährigen Dienstleister Deutsche Telekom entwickelte der Hersteller ein neues, umfassendes Sicherheitskonzept: Außerhalb der Betriebszeiten überwachen vernetzte Sensoren und Kamerafallen das Außengelände.  

Bei verdächtigen Aktivitäten sendet ein Gateway eine Meldung über das Mobilfunknetz der Telekom zu einer KI-Cloudplattform des Drohnenherstellers. Dieses sogenannte „Flight Automation Center“ ermöglicht die Steuerung von Drohnen im hochautomatisierten Betrieb ohne die Notwendigkeit für einen Piloten. Geht ein Alarm ein, analysiert die KI-Software die Sensor- und Kameradaten und aktiviert im Verdachtsfall eine Überwachungsdrohne, die auf dem Betriebsgelände von YADOS stationiert ist. 

Die Drohne startet automatisch von ihrer Basisstation und fliegt direkt zum Ereignisort. Durch ihr Fluggeräusch und Licht kann sie potenzielle Eindringlinge bereits abschrecken. Zusätzlich überträgt sie Live-Bilder in Echtzeit via Mobilfunk an eine rund um die Uhr besetzte Leitstelle. Die Sicherheitsexperten analysieren die Situation und lösen bei Bedarf die Meldekette aus. So lassen sich etwa Polizei, regionaler Wachdienst und auch YADOS selbst alarmieren. Die Drohne, die auch mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, fliegt über diese konkreten Fälle hinaus auch in unregelmäßigen Abständen automatisch Kontrollflüge über das Werksgelände und sorgt so für zusätzlichen Schutz. 

YADOS in Kürze

YADOS ist ein mittelständischer Hersteller von Fernwärmestationen, Blockheizkraftwerken und Komponenten für effiziente Wärmenetze. Das Unternehmen wurde 2009 in Hoyerswerda gegründet und beschäftigt inzwischen mehr als 300 Mitarbeitende. Als Tochter der international tätigen Hoval AG beliefert YADOS u.a. Energieversorger, Kommunen und Stadtwerke, Industriebetriebe oder gewerbliche Immobilienbetreiber. Die Produkte von YADOS sind europaweit im Einsatz und das Unternehmen investiert kontinuierlich in den Ausbau seiner Standorte und Technologien.

Alles aus einer Hand

Die Telekom stellt nicht nur die Mobilfunk-Konnektivität bereit, sondern liefert über ihre Partner das komplette System aus einer Hand – von der Konzeption bis zum Betrieb. „Für uns heißt das: Wir haben einen zentralen Ansprechpartner für alle Belange rund um unser neues Sicherheitskonzept“, sagt YADOS-Prokurist Olaf Besser. „Und durch das Mietmodell bleiben wir flexibel und haben zusätzlich die Sicherheit, technisch immer auf dem neuesten Stand zu sein.“ Der Telekom-Mobilfunk sorgt für eine zuverlässige, datenschutzkonforme und schnelle Übertragung der Videodaten von der Drohne zur Leitstelle.
 
Für YADOS bringt das neue System entscheidende Vorteile. „Die Kosten für die Sicherung unseres Betriebsgeländes sind deutlich geringer als beim klassischen Wachschutz oder einer Rundum-Videoüberwachung“, sagt Besser. Der Personalaufwand entfällt, zudem ist die Technologie rund um die Uhr einsatzbereit. Die Überwachung ist obendrein umfassender und zuverlässiger: Das gesamte Gelände wird permanent und lückenlos kontrolliert, Alarmmeldungen werden sofort geprüft und die Reaktionszeiten sind deutlich kürzer.

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Kerstin Koch

Marketing Managerin IoT

Seit 2016 ist Kerstin Teil der IoT-Reise bei der Deutschen Telekom. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Marketing- und Kulturprojekten begleitet – immer mit dem Ziel, IoT greifbar und relevant zu machen. Dabei bringt sie komplexe Themen in eine verständliche, nutzerorientierte Sprache und rückt vor allem echte Kundenerfolge in den Mittelpunkt. Im IoT-Blog stellt sie ausgewählte Use Cases und Referenzen vor und zeigt, wie Unternehmen mit IoT messbaren Mehrwert erzielen.

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