Digitanimal: Intelligente Tierortung dank NB IoT und Satellite
Tierwohl trifft Technologie: Mit NB-IoT und Satellite bleiben Tiere überall im Blick – für weniger Aufwand und mehr Kontrolle.
SATELLAI hat GPS-Halsbänder mit KI-gestützter Gesundheitsanalyse für Hunde entwickelt. Für die weltweite Expansion nutzt das Start-up das globale Mobilfunknetz der Deutschen Telekom.
Laut der US-Tierschutzorganisation American Humane Society geht jedes dritte Haustier mindestens einmal in seinem Leben verloren. Um vor allem Hunde beim Spaziergang nicht aus den Augen zu verlieren, hat sich ein Markt für Microchips und GPS-Tracker entwickelt. Gleichzeitig wünschen sich Tierhalter mehr Einblicke in die Gesundheit ihrer Vierbeiner. Das Start-up SATELLAI hat daher intelligente GPS-Halsbänder entwickelt, die beide Bedürfnisse bedienen. Für die geplante Expansion nach Europa und in die USA benötigte das Start-up jedoch eine zuverlässige, weltweite Mobilfunkverbindung.
Die SATELLAI-Halsbänder nutzen globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) für die präzise Standortbestimmung. „GPS funktioniert überall, aber die wirklich intelligenten Funktionen entstehen erst durch die Vernetzung“, sagt David Teaster, Product Marketing Director bei SATELLAI. Die Lösung dient nicht nur dazu, Haustiere zu lokalisieren, sondern auch ihr Verhalten und ihre Gesundheit über einen längeren Zeitraum hinweg zu überwachen und zu verstehen. Daher erfassen Sensoren im Halsband kontinuierlich Bewegungsmuster, Aktivitätszeiten und Ruhephasen der Hunde. Diese Daten werden über das Mobilfunknetz an die SATELLAI-Cloud übertragen.
Hier kommt der Kern der Lösung von SATELLAI ins Spiel: PetSense AI, ein KI-System, das die täglichen Aktivitätsmuster analysiert und eine Art Basismuster des Verhaltens erstellt. Es erkennt im Laufe der Zeit relevante Abweichungen wie etwa ungewöhnliche Bewegungsmuster, die auf Gesundheitsprobleme hindeuten könnten, oder veränderte Ruhephasen, die Stress signalisieren.
Je nach Modell können Hundehalter auch virtuelle Sicherheitszonen definieren. Verlässt der Hund diese Bereiche, sendet das System eine Benachrichtigung an das Smartphone des Besitzers. Über Zwei-Wege-Audio können sie zudem mit ihrem Tier sprechen oder Kommandos geben. Je nach Modell bieten die Halsbänder bis zu 15 Tage Akkulaufzeit und sind wasserdicht nach IP68-Standard.
Für seine internationalen Ambitionen setzt SATELLAI auf das weltweite IoT-Netz der Deutschen Telekom. Die Partnerschaft löst ein zentrales Problem des Unternehmens: Statt in jedem Land separate Verträge mit lokalen Mobilfunkanbietern abschließen zu müssen, erhält SATELLAI mit Sitz in Shenzhen Zugang zu einem globalen Netz. Die Telekom betreibt eigene Mobilfunknetze und kooperiert mit mehr als 600 Partnern weltweit.
Die langfristige Vision von SATELLAI geht über GPS-Tracking hinaus: Das Unternehmen entwickelt PetSense AI zu einer globalen Plattform für präventive Tiergesundheit weiter. Künftig soll das System individualisierte Empfehlungen für jedes Tier liefern – von Aktivitätsanalysen über Ernährungshinweise bis hin zu Frühwarnungen bei gesundheitlichen Veränderungen. Zuverlässige, weltweite Konnektivität ist dafür die Grundvoraussetzung.
„Mit der Deutschen Telekom haben wir den idealen Partner für unsere globale Expansion gefunden“, sagt Teaster. „Konnektivität bedeutet für uns nicht nur Datenübertragung, sondern ist die Grundlage, auf der unsere PetSense-KI kontinuierlich lernen, sich anpassen und sich im Laufe der Zeit um jeden Hund kümmern kann.“ Dank der weltweiten Mobilfunkabdeckung der Telekom kann SATELLAI Hundebesitzern weltweit zuverlässige GPS-Ortung und Gesundheitsüberwachung bieten. „Auf diese Weise können unsere Kunden ihre Hunde im Blick behalten und fast überall, ob in Deutschland oder den USA, verfolgen, wie es ihnen geht.“
Während GPS-Koordinaten direkt vom Satelliten zum Halsband übertragen werden, benötigen die erweiterten Funktionen der SATELLAI-Halsbänder eine Mobilfunkverbindung: Die KI-Gesundheitsanalyse läuft in der Cloud und erfordert permanente Datenübertragung. Echtzeit-Benachrichtigungen bei Verlassen der Sicherheitszonen funktionieren über das Mobilfunknetz. Software-Updates werden ebenfalls automatisch über die Mobilfunkverbindung eingespielt. Die Smartphone-App kommuniziert über das IoT-Netz mit der Cloud für Benachrichtigungen und Datenabgleich.
„Mit der Deutschen Telekom haben wir den idealen Partner für unsere globale Expansion gefunden.“
David Teaster, Product Marketing Director bei SATELLAI
Aktuell nutzt SATELLAI Standard-SIM-Karten für die 4G/5G-Verbindung. Geplant ist der Wechsel zur eSIM-Technologie, die eine noch flexiblere Netzwahl ermöglicht. Der Vertrag mit der Telekom umfasst auch NarrowBand IoT (NB-IoT) für energieeffiziente Datenübertragung sowie Satelliten-Konnektivität für Gebiete ohne Mobilfunkabdeckung. Die IoT-Vernetzung macht weitere Funktionen möglich: Software-Updates erfolgen automatisch über das Mobilfunknetz, ohne dass Kunden das Halsband an einen Computer anschließen müssen.
Für SATELLAI ist die globale Reichweite der Telekom-Infrastruktur ein Schlüsselfaktor für die internationale Expansion. Das Unternehmen plant den Markteintritt in Europa und den USA parallel. Die Zusammenarbeit steht für einen breiteren Branchentrend: weg vom einmaligen Hardwareverkauf, hin zu kontinuierlichen, datenbasierten Pflegesystemen. SATELLAI verkauft nicht nur Halsbänder, sondern bietet einen fortlaufenden Service. Kunden zahlen ein monatliches Abonnement für cloudbasiertes Gesundheitsmonitoring, KI-Analyse und Echtzeit-Benachrichtigungen. Je mehr Daten PetSense AI über die Zeit sammelt, desto präziser werden die Verhaltensprofile und Gesundheitseinschätzungen für jeden einzelnen Hund. Dieses Modell funktioniert nur mit zuverlässiger, weltweiter Datenübertragung – IoT-Konnektivität ist damit nicht nur eine technische Voraussetzung, sondern das kommerzielle Rückgrat von SATELLAIs Geschäftsmodell.
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Seit 2016 ist Kerstin Teil der IoT-Reise bei der Deutschen Telekom. In dieser Zeit hat sie zahlreiche Marketing- und Kulturprojekten begleitet – immer mit dem Ziel, IoT greifbar und relevant zu machen. Dabei bringt sie komplexe Themen in eine verständliche, nutzerorientierte Sprache und rückt vor allem echte Kundenerfolge in den Mittelpunkt. Im IoT-Blog stellt sie ausgewählte Use Cases und Referenzen vor und zeigt, wie Unternehmen mit IoT messbaren Mehrwert erzielen.
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