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Intelligente Helfer: IoT-Lösungen für Fachkräfte

Sie überwachen monotone Prozessschritte, übernehmen die präventive Gerätewartung oder erhöhen als Warnsysteme die Arbeitssicherheit: IoT-Lösungen. Sind sie auch die Antwort auf den Fachkräftemangel?

Mann mit Sichereitsweste und Helm hält ein Tablet in der Hand.

In Kürze

  • „Intelligente Helfer“ im IoT unterstützen Fachkräfte, indem sie monotone Aufgaben automatisieren, präventive Wartung ermöglichen und Warnsysteme zur Erhöhung der Sicherheit bereitstellen – und so Mitarbeiter entlasten.
  • Praxisbeispiele zeigen, wie vernetzte Fahrzeuge, intelligente Küchengeräte oder Ortungssysteme auf Baustellen Prozesse erleichtern, Ausfallzeiten reduzieren und Transparenz schaffen.
  • Gerade in Branchen mit Fachkräftemangel wirken IoT-Lösungen wie diese als wirkungsvolle Hebel – sie steigern Effizienz und Attraktivität der Arbeitsplätze.

IoT als Werkstatthelfer: Effizienz trotz Fachkräftemangel

Morgens auf der Autobahn, mitten im Berufsverkehr, plötzlich blinkt die Warnleuchte auf dem Armaturenbrett auf: Es gibt Probleme mit dem Bremssystem. Jetzt muss es schnell gehen. Doch die nächste Werkstatt ist weit entfernt, die Fehlersuche kostet wertvolle Zeit und der KFZ-Meister ist für die nächsten zwei Arbeitstage ausgebucht.

Der Fachkräftemangel ist eine branchenübergreifende Herausforderung und betrifft natürlich auch die Automobilbranche. Unternehmen müssen Wege finden, ihre Aufgaben weiterhin effizient und wirtschaftlich zu erledigen – mit begrenztem Personal. Einen wirksamen Hebel bietet das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Mit vernetzten Geräten und intelligenten Systemen lassen sich repetitive Aufgaben automatisieren, Wartungen aus der Ferne durchführen und wichtige Prozessdaten an Mitarbeitende übermitteln. Das entlastet nicht nur das Personal, sondern verschlankt auch Arbeitsabläufe.

SELECT AG: Vorausschauende Fahrzeugwartung mit Daten aus der Cloud

Damit Mechaniker bei Szenarien wie defekten Bremssystemen schnell helfen können, bietet die SELECT AG ihren Kunden an, Fahrzeuge zu vernetzen. Die gesammelten Daten werden auf eine von der Telekom entwickelte IoT-Plattform übertragen und in der Cloud ausgewertet. Freie Werkstätten können die Fahrzeugdaten dann gesichert auslesen. Durch diese vorausschauende Wartung lassen sich notwendige Ersatzteile rechtzeitig besorgen, ein schnellerer Service anbieten sowie Ausfallzeiten minimieren. Denn Mechaniker können sich bei ihrer Terminplanung anstehende Inspektionen und Kontrolltermine vormerken und sparen bei der Fehlersuche dank der Fahrzeugdaten wertvolle Zeit.

Referenzvideo Select AG

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MKN: Essen frisch auf den Tisch – mit vernetzten Küchengeräten

Ob in der Hotellerie, der Kantine oder der Systemgastronomie: MKN setzt IoT ein, um Menüs zeitgleich und punktgenau zuzubereiten. Der Anbieter aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel rüstet Profiköche weltweit mit Küchengeräten wie Kombidämpfern – Mischung aus Heißluftofen und Dampfgarer – aus. Diese sind mit der IoT-Cloud der Telekom vernetzt. Auf diese Weise lassen sich Garprogramme zentral auslösen – und Gerichte in gleichbleibender Qualität per Knopfdruck zubereiten. Zusätzlich lassen sich über die automatisch gespeicherten Nutzungsdaten die Geräte vorausschauend warten und die anspruchsvollen Vorgaben der Lebensmittelhygiene einhalten.

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PERI SE: Auf der Großbaustelle den Überblick behalten

Die Gerüst- und Schalungsexperten von PERI SE verlieren dank vernetzter Schalungselemente auch auf Großbaustellen wie dem Frankfurter Flughafen nie die Orientierung. Mit der Kombination aus dem Low Cost Tracker der Telekom und der IoT-Lösung des Telekom-Partners Syfit können die Baustellenarbeiter die benötigten Elemente ganz einfach über eine Smartphone-App auf dem weitläufigen Gelände orten. Zugleich behalten die Mitarbeitenden von PERI ihre Lagerbestände im Blick und können benötigte Teile schneller liefern lassen.

Rethmann: Effiziente Entsorgung dank Füllstandssensoren

Als Teil der Rethmann-Gruppe setzen REMONDIS und Rhenus für ihre Entsorgungslogistik IoT-Füllstandsmesser ein, die per Laser den Füllstand von Glascontainern und Datentonnen erfassen. Die Mitarbeitenden können so bequem über das Onlineportal die Position und den Füllstand der Behälter prüfen und ihre Abholfahrten bedarfsorientiert planen. Das spart wertvolle Arbeitszeit ebenso wie CO2-Emissionen der Abholfahrzeuge ein.

Referenzvideo Rethmann

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Podcast: „Smarter Service Talk“ mit Prof. Dr. Heiko Wenzel von der Wenzel Group

Vier-Tage-Woche in Zeiten des Fachkräftemangels: Warum das kein Widerspruch sein muss und welche Rolle dafür die Digitalisierung in der Messtechnik spielt? Darüber sprechen Moderator Bernhard Steimel und Prof. Dr. Heiko Wenzel, CDO der Wenzel Group.

Wie viele andere mittelständische Familienunternehmen stand auch der Messtechnikhersteller vor der Herausforderung, seine Prozesse nachhaltiger und digitaler zu gestalten. Und die Transformation ist geglückt. Im Podcast verrät Wenzel, wie Remanufacturing, Retrofitting und die Vier-Tage-Woche das Unternehmen auf die Erfolgsspur gebracht haben.

Hier den Podcast hören: Smarter Service Talk

IoT Use Cases & Referenzen

Luftaufnahme einer Stadt mit einem digitalen Netzwerk aus blauen Linien, das die Digitalisierung darstellt.

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Das Internet of Things (IoT) verändert Branchen mit smarten Lösungen für mehr Effizienz, Nachhaltigkeit und Komfort. Entdecken Sie, praxisnahe Use Cases, die den digitalen Wandel greifbar machen.

Poträtfoto Christian Sottek

Christian Sottek

Marketing Manager IoT

Christian arbeitet seit einigen Jahren in den verschiedensten Marketing-Positionen der Deutschen Telekom. Beruflich als auch privat bezeichnet er sich als Digitalisierungs-Fan und ist davon überzeugt, dass alles was vernetzt werden kann, zukünftig auch vernetzt wird. Sein Herz schlägt für das IoT (Internet of Things) und er berichtet in unserem Blog über die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten aus den Bereichen Energie-Management, Nachhaltigkeit, smart vernetzten Produkten uvm.

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